Bandbreitenmanagement und Whitelists verhindern Urheberrechtsverletzungen und Netzwerküberlastungen
Schüler und Studenten nutzen häufig das Netzwerk von Schulen und Hochschulen, um Filme, Musik oder Software aus dem Internet zu laden. Dafür nutzen sie P2P-Tauschbörsen oder Filehoster. Laut Internetstudien von ipoque liegt der Anteil von P2P-Anwendungen wie BitTorrent und eDonkey vom Netzwerkverkehr an Hochschulen immer noch deutlich über 50%. Die sich daraus ergebenden möglichen Urheberrechtsverletzungen und Netzwerküberlastungen stellen ein Problem für Schulen und Hochschulen dar.
Mit unseren Deep-Packet-Inspection-Lösungen bieten wir Schulen und Universitäten die Möglichkeit, ihr Netzwerk besser zu managen. P2P-Anwendungen können zum Beispiel mit selbst erstellten einfachen Regeln und Whitelisten eingeschränkt werden, um Urheberrechtsverletzungen zu verhindern, während legales Filesharing weiterhin erlaubt ist.
Anwendungsszenarien
Die einfachste Lösung ist die Priorisierung essentieller Anwendungen über weniger wichtige Anwendungen mit einem hohen Bandbreitenverbrauch. Dafür kann schon eine einzige Regel genügen, die dem P2P-Verkehr eine niedrigere Priorität gibt als allen anderen Anwendungen. Dieser Ansatz ist nicht nur einfach, sondern auch äußerst effektiv und ermöglicht Universitäten Bandbreitenengpässe zu verhindern. Der Einsatz mehrstufiger Prioritäten verbessert die Dienstgüte (QoS) und erleichtert damit die Forschungsarbeit im Internet.
Umfangreiche Statistiken über das Nutzerverhalten helfen den Universitäten, einen Überblick über Nutzeraktivitäten zu behalten. Wissen über die Aktivitäten der Studenten und die kritischsten Anwendungen im Netzwerk ermöglichen den Universitäten, ihre Ressourcen besser zu planen und Netzwerkengpässe zu verhindern. Ständige Netzwerkstatistiken bieten eine Visualisierung der Vorgänge in ihrem Netzwerk.
Mit Hilfe unserer PRX G-Series können Hochschulen sowohl den Netzwerkverkehr managen als auch legales Filesharing über Whitelists zulassen.
Ziel einer Whitelist ist es, vollen Zugang zu dezidiert legalen P2P-Netzen wie beispielsweise Linux-Distributionen oder Open-Soure-Projekten zu schaffen und damit Urheberrechtsverletzungen zu verhindern. Im Ergebnis verhindern Whitelists Urheberrechtsverletzungen. Gewünschte legale Filesharingquellen können zur Whitelist hinzugefügt werden.
