Do you really know your network?
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Intelligente Netzwerkoptimierung an jedem Ort des Planeten

In vielen ländlichen Gebieten sind Bandbreitenerweiterungen auf Grund einschränkender Infrastruktur immer noch extrem schwierig und kostenintensiv. Satellitenverbindungen sind eine Option, wenn es nicht möglich ist, eine Internetverbindung über Kabel herzustellen. Diese Lösung ist jedoch kostenintensiv, während die Bandbreite limitiert ist. In ländlichen Gebieten kann eine Internetverbindung als knappe und wertvolle Ressource betrachtet werden. Vor allem moderne und bandbreitenintensive Anwendungen stellen für Anbieter solcher Infrastrukturen ein großes Problem dar. So können zum Beispiel Streaming und Filesharing zur Blockierung des Netzwerks führen, wodurch wichtige Anwendungen für Geschäftskunden eingeschränkt werden. Netzwerkoptimierung wird in einem solchen Fall zur Notwendigkeit.

Anwendungsszenarien

Durch entsprechendes Management der auftretenden Blockierungen kann die Nutzungsqualität für Kunden bedeutend erhöht werden. Performanceprobleme gehören der Vergangenheit an und die konstant guten Erfahrungen der Nutzer verringern die Abwanderungsquote.

Umfangreiche Statistiken über das Nutzerverhalten der Abonnenten helfen den Anbietern, einen Überblick über deren Aktivitäten zu behalten. Wissen über die Aktivitäten der Abonnenten und die kritischsten Anwendungen im Netzwerk ermöglichen den Anbietern, ihre Ressourcen besser zu planen und individuell angepasste Preismodelle zu gestalten. Ständige Netzwerkstatistiken bieten eine Visualisierung der Vorgänge in ihrem Netzwerk.

Die meisten Anbieter nutzen entweder volumenbasierte Tarife oder Flatrates – wobei die Kunden heute meist das Letztere erwarten. Wenn bei einer Flatrate ein hoher Anteil der Kunden die verfügbare Bandbreite exzessiv mit Anwendungen wie P2P, nutzt steigen die Infrastrukturkosten – nicht nur für den Betreiber, sondern bei der hier nur möglichen Durchschnittskalkulation insgesamt für alle Nutzer, auch wenn sie kein P2P nutzen. Dies führt zu einem sinkenden Service und einem eventuellen Weggang durchaus wertvoller Kunden. Ein besserer Ansatz ist ein abgestuftes Tarifmodell für den einzelnen Kunden und die einzelne Anwendung. Damit kann eine Flatrate für einen Standardzugang beispielsweise ohne P2P zu einem geringeren Preis angeboten werden, während Kunden, die außerdem auch P2P nutzen wollen, einfach ein zusätzliches Volumen für P2P hinzubuchen können.